Ob der Welpe vom Hobbyzüchter oder vom beruflichen Züchter stammt, wichtig ist, dass er gesund und munter ist

19:04 in Allgemein von admin

Unter einem Hundezüchter versteht man einen Menschen, der sich der Zucht, meist einer Hunderasse verschrieben hat. Allerdings ist der Beruf des Züchters ein sehr verantwortungsvoller Beruf, denn man hat es hier mit lebenden Tieren zu tun. Es gibt aber natürlich, wie bei vielen anderen Berufen, auch bei den Hundezüchtern bestimmte Voraussetzungen. Grundsätzlich wird aber der Beruf der Hundezüchter in zwei Kategorien eingeteilt, einmal die Hundezüchter, die dies professionell, also hauptberuflich machen und die nebenberuflichen Hundezüchter. Der wohl wichtigste Unterschied ist, dass der hauptberufliche Hundezüchter von der Hundezucht, also vom Verkauf der Welpen leben können muss. Der nebenberufliche Hundezüchter wird nicht seine gesamte Zeit in die Hundezucht investieren können. Ansonsten gelten aber für beide Arten der Züchter die gleichen Bedingungen.

Um als Züchter anerkannt zu werden, muss jeder Züchter in einem Hundezuchtverband eingetragenes Mitglied sein. Der Verband prüft sehr genau, ob das jeweilige Mitglied den Erfordernissen der Zuchtvorgaben entspricht. Früher war es durchaus üblich, dass professionelle Hundezucht im Zwinger vollzogen wurde. Dabei wurden die Zuchthunde haushaltsfern in Zwingern gehalten. Inzwischen wird die Hundezucht mehr haushaltsnah vollzogen. Dies hat gute Gründe, denn dann werden die Welpen gleich mit dem Bezug zum Menschen groß gezogen. So wird die Sozialisierung der Welpen erleichtert. Diese Art der Zucht hat vor allem für die Menschen, die die Welpen kaufen werden, viele Vorteile. Die Hundeeltern, also die Hündin und vielleicht der Deckrüde leben in der Züchterfamilie wie ganz normale Hunde. Die Welpen werden meist sehr viel leichter in die späteren Familien integriert. Doch ganz so leicht ist die Zucht von Hundewelpen natürlich nicht. Denn es gibt eine Reihe von Arbeiten, die mit der Hundezucht eng in Verbindung stehen. Neben regelmäßigen Tierarztbesuchen mit der trächtigen Hündin müssen die Welpen auch ärztlich untersucht und behandelt werden. Die Welpen müssen geimpft, gechipt und entwurmt werden. Diese ärztlichen Untersuchungen sind meist mit ein Grund dafür, dass die Kaufpreise für die Welpen so hoch angelegt werden müssen.

Wer auf der Suche nach einem Hundewelpen ist, der sollte sich genau nach einem eingetragenen Züchter erkundigen. Dabei erfährt man meist über das Internet oder die Hundezüchterverbände, welche Züchter in der Umgebung ansässig sind. Bei einem Hundezüchter, der die Hundezucht professionell betreibt, sind die Welpenpreise meist höher, als die Preise, die von nebenberuflichen Züchtern verlangt werden. Es werden die unterschiedlichsten Hunderassen in Deutschland gezüchtet. Dabei ist der Preis, der für einen Hundewelpen gefordert wird auch davon abhängig, wie stark die Nachfrage der jeweiligen Hunderasse ist und wie viele Züchter die Rasse züchten. Je seltener die Rasse der Hunde ist, desto höher sind natürlich auch die Preise für die Welpen. Dabei ist es wichtig den Züchter sowie die Hundeeltern, aber auch die Welpen vorher beim Züchter kennenlernen zu können. Ein guter Züchter wird keinen Welpen an Menschen verkaufen, wenn diese die Welpen nicht zwischendurch mal besucht haben. Aber auch für die Käufer ist es sicher wichtig zu sehen, wie sich die Hundeeltern verhalten, daraus können Rückschlüsse auf die Welpen gezogen werden.

Wichtig ist, dass ein Hundezüchter immer nur eine Rasse züchtet. Denn gerade beim Angebot von Welpen gibt es viele schwarze Schafe. Wenn das Angebot für einen Welpen unglaublich günstig ist, dann sollte man als Käufer sehr vorsichtig sein. Es gibt die sogenannten Welpenschlepper, die meist sehr günstige Hundewelpen unterschiedlichster Rassen anbieten. Doch hier ist Vorsicht geboten, den die Quellen, woher diese Welpen stammen, sind meistens nicht nachvollziehbar. Darüber hinaus ist die Gefahr sehr groß, dass die Welpen extrem krank sind. Dabei werden die Welpen meist nicht geimpft oder entwurmt. So kleine Wesen, wie es die Hundewelpen nun mal sind, so krank können diese kleinen Welpen sein. Es hat schon Fälle gegeben, bei denen die Welpen so krank waren, dass diese nur schwer gerettet werden konnten. Die Käufer von diesen Welpen müssen meist sehr tief in die Tasche greifen, um die Tierarztkosten begleichen zu können. Bei einem regulären Züchter kann sich jeder Interessent sehr sicher sein, dass die Welpen gesund und munter sind. Die eingetragenen Züchter sind auch um den guten Ruf bemüht, denn eine negative Publicity würde das Geschäft Welpen zu verkaufen extrem schädigen. Neben den schwarzen Schafen der Branche, die meist aus Osteuropa stammen, gibt es aber viel mehr ehrliche Züchter, die mit gutem Gewissen quicklebendige und gesunde Welpen aus liebevoller Zucht verkaufen. Die Zuchtverbände kontrollieren sehr genau, ob die Aufzucht der Welpen artgerecht und gemäß den Bestimmungen erfolgt, die meisten Welpen werden ganz korrekt mit gültigen Papieren in das neue Zuhause gegeben.